Hitze, wenn das Thermometer schmilzt und der Kreislauf streikt
Wer im Sommer schon mal versucht hat, bei gefühlten 50 Grad im Schatten einen kühlen Kopf zu bewahren, kennt das Problem.
Die Sonne scheint es in den letzten Jahren schlichtweg zu gut mit uns zumeinen, denn die Zahl der Heißen Tage kennt seit Jahrzehnten im Grunde nur eine Richtung: steil nach oben.

Rekordjahre im schweißtreibenden Schwitzkasten der Natur
Ein sogenannter Heißer Tag beginnt offiziell ab der magischen Marke von 30 Grad Celsius.
Rekordjahre wie 2003, 2015, 2018 oder 2022 brachten uns im Bundesdurchschnitt bis zu 20 dieser Tropentage ein, und auch das Jahr 2025 zeigte sich mit über elf Tagen wieder von seiner extrem verlässlichen, schweißtreibenden Seite.
Die zehn absolut wärmsten Jahre liegen seit Beginn der Messungen allesamt nach 1994.
Das macht dem menschlichen Körper beim sommerlichen Spaziergang auf glühendem Asphalt herzlich wenig Freude, zeigt aber eindrucksvoll, wie konstant wir dem Ziel der eigenen Röstung näherkommen.
Ozon, Kreislauf und die heißen Aussichten fürs Thermometer
Neben den klassischen Kreislaufproblemen begünstigt die Sommerhitze zusammen mit der intensiven Sonne nämlich auch fieses Ozon in Bodennähe, das Augen und Atemwege ordentlich reizt.
Dem Klimawandel sei Dank lässt der Deutsche Wetterdienst durch ausgeklügelte Rasterberechnungen für jeden Quadratkilometer wissen, dass uns dieses schweißnasse Vergnügen auch künftig erhalten bleibt.
Die Schwankungen zwischen einzelnen Jahren mögen zwar groß sein, doch der allgemeine Trend geht eindeutig zu immer längeren Hitzeperioden. Die wissenschaftlichen Klimamodelle versprechen uns für die kommenden Jahrzehnte also noch viel mehr heiße Sommertage.
Wer braucht schon Urlaub in der Wüste, wenn die Sauna frei Haus direkt vor der eigenen Haustür liegt?
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