“ABSTIMMUNG21 e.V.”, Volksentscheid light, Politik aus dem Briefkasten

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Die Rufe nach mehr direkter Demokratie verhallen meistens im bürokratischen Niemandsland.
Doch manchmal landet die große Politik überraschend direkt im eigenen Flur. Genau das passiert, wenn ein parteiunabhängiges Projekt namens “ABSTIMMUNG21 e.V.”  das Wohnzimmer zur Wahlkabine macht und Stimmzettel per Post verschickt.

Die Rolle von ABSTIMMUNG21 e.V. in der direkten Demokratie

Ich habe da mitgemacht.
Ein parteiunabhängiger Verein aus Hamburg verschickt dazu Unterlagen mit vier einfachen Sachfragen. Das Prinzip erinnert verblüffend an echte Wahlen, nur ohne das lästige Anstehen im zugigen Wahllokal.

Das Kreuzchen setzen ist denkbar simpel: Ja, Nein oder die ehrliche Selbsterkenntnis „Weiß nicht“. Wer mitmachen will, muss die Stimmunterlagen nur anfordern, ausfüllen, frankieren und zum gelben Kasten an der Ecke tragen. Die paar Cent für das Porto sollte einem die eigene Meinung schließlich wert sein, selbst wenn die Politik am Ende vielleicht wegsteckt, was da beschlossen wurde. Irgend was bleibt hängen.

196.288 Menschen haben sich für die Volksabstimmung im Herbst 2026 angemeldet. Das sind fast doppelt so viele wie im Jahr 2025 (103.381) – ein starkes Signal für die direkte Demokratie!
Natürlich ersetzt diese Form der Mitsprache kein Gesetzbuch.
Doch dieses Projekt zeigt, dass echte Bürgerbeteiligung eben doch mehr sein kann als das müde Unterschreiben einer Online-Petition. Es ist ein erster Schritt zu mehr Mitbestimmung, bei dem man zumindest das Gefühl hat, die Welt ein kleines Stückchen mitzugestalten.

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