Tag des offenen Denkmals 2026 im Arboretum

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Drei Stunden Denkmalkultur – dann kam der Regen

Tag des offenen Denkmals 2026 im ArboretumDer Tag des offenen Denkmals 2026 stand unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“. Auch ich wollte mir das natürlich nicht entgehen lassen und machte mich mit meinem Rollstuhl auf den Weg ins Arboretum.
Leider hatte Petrus offenbar andere Pläne.
Regen gab es an dem Tag reichlich. Und zwar nicht nur ein bisschen Nieselregen, sondern Wasser von oben zu verschiedenen Tageszeiten.
So konnte ich diesmal leider nur etwa drei Stunden dabei sein.

Das Programm musste sich dem Wetter beugen

Tag des offenen Denkmals 2026 im ArboretumEigentlich war im Arboretum ein umfangreiches Programm von 12 bis 17 Uhr geplant. Im Arboretumscafé im Weber-Demming-Haus gab es Kaffee und Kuchen , solange der Vorrat reicht.
Dazu waren ein Film über das Arboretum mit Bernhard Weisbach und mehrere Führungen vorgesehen.
Auch die Ausstellung über Grabmale ehemaliger Mitglieder des Deutschen Alpenvereins sowie eine Führung durch den Apothekergarten standen auf dem Programm.

Doch wie so oft bei Veranstaltungen im Freien hatte das Wetter das letzte Wort.
Die Organisatoren mussten improvisieren im   Weber-Demming-Haus.
Der Film wurde dort gezeigt und erwies sich als wirklich sehenswert. Kaffee und Kuchen waren ebenfalls vorhanden. 

Geschichte zum Anschauen und Nachfragen

Tag des offenen Denkmals 2026 im Arboretum Im oberen Raum konnte man die Ausstellung „Grabmale von ehemaligen Mitgliedern des Deutschen Alpenvereins“ besuchen.
Zu sehen waren unter anderem Informationen zu Dr. rer. pol. Richard Kant, Prof. Dr. phil. William Fischer, Erich Roessing und Otto Leichsenring und anderen

Gestaltet wurde die Ausstellung von Brigitte Kunze für die Textgestaltung und Sylvia Deeg für das Layout.
Beide sind Mitglieder des Vereins für vogtländische Geschichte, Volks- und Landeskunde e. V. Unterstützt wurde die Ausstellung von Michael Frotscher, dem Archivverantwortlichen der Plauener Alpenvereinssektion.

Auch der Apothekergarten blieb nicht allein

Wer trotz des Wetters ins Gelände und in den Apothekergarten ging, wurde ebenfalls nicht ohne Erklärung wieder nach Hause geschickt. Sylvia Deeg stand für Fragen zur Verfügung und erklärte den Besuchern vieles direkt vor Ort.
Auch Michael Frotscher konnte ich beim Erklären der Ausstellung beobachten.

Gegen 15 Uhr strich ich schließlich die Segel. Ein weiterer Regenguss kündigte sich an und mit dem Rollstuhl wollte ich lieber nicht testen, ob mein persönliches Netzwerk zur Wettergöttin funktioniert.
Interessant war aber: Selbst um diese Zeit kamen noch Besucher.

Trotz des Wetters war der Besuch im Arboretum interessant und lohnend.
Es fanden ja in der gesamten Stadt Veranstaltungen statt. Man muss manchmal einfach durchhalten – selbst wenn der Himmel dabei ziemlich feucht argumentiert.

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