Mit Christian im Namen des VITALe.V. unterwegs
Am gestrigen Tag war ich wieder einmal im Namen des VITALe.V. unterwegs. Mein Assistent Christian war natürlich auch dabei. Unser Ziel war das Tivoli in Freiberg. Dort hatte der Ministerpräsident zur Ehrenamtsgala der sächsischen Union eingeladen. Gleichzeitig wurde der Sachsenstolz-Preis für engagierte Menschen im Ehrenamt verliehen.
500 Menschen und mindestens genauso viele Geschichten
Im Tivoli trafen sich rund 500 Menschen aus Vereinen aus ganz Sachsen. Feuerwehr, THW, Heimatvereine, Sportvereine, Chöre und viele andere Organisationen waren vertreten. Man erkannte bei vielen sofort, wer zu welchem Verein gehörte. Vereinslogos waren überall zu sehen.
Dabei waren Vereine, von denen ich bisher noch nie gehört hatte. Zum Beispiel die „Friedensglocke Fichtelberg“. Andere waren mir dagegen bestens bekannt. Dazu gehört auch die „Elterninitiative für Menschen mit Behinderung
und deren Familien Vogtland e.V.“, bei der ich selbst Mitglied bin.
Das Vogtland war gut vertreten
Auch einige bekannte Gesichter aus dem Vogtland waren dabei. Eine Preisträgerin aus Rodewisch wurde als Ehrenamtsheldin ausgezeichnet. Auch Mitglieder des SV Triebel waren da und erkannten mich. Natürlich fehlten auch die Faschingsvereine nicht. Diesmal allerdings ganz ohne Ornat. Man muss ja nicht jeden Abend beweisen, dass Sachsen auch beim Karneval sehr ausdauernd sein kann.
Politik einmal ohne lange Reden
Auffällig waren die kurzen Reden. Es ging vor allem um die Bedeutung des Ehrenamtes für unsere Gesellschaft. Das war angenehm, denn bei manchen politischen Veranstaltungen kann eine kurze Rede schon mal so lang werden wie ein Vereinsjubiläum.
Interessant war die Information, dass Sachsen bundesweit besonders viele Vereine hat. Das passt zu meinem Eindruck des Abends: Kaum jemand war allein da. Fast jeder schien irgendwo mitzumachen, selbst eine 19 jährige mit viel, viel Ämtern und ein 75 jähriger Techniker welche auch als Ehrenamtshelden ausgezeichnet wurden.
Musik und prominente Jury
Für Unterhaltung sorgte eine Showband aus Leipzig, die sich musikalisch vor allem an Phil Collins und Genesis orientierte. Durch den Abend führte Journalist und Fernsehmoderator René Kindermann.
Auch die Jury des Sachsenstolz-Preises war prominent besetzt. Mit dabei waren unter anderem Bob-Olympiasieger Francesco Friedrich und Sebastian Krumbiegel von den Prinzen.
Ein sympathischer Abschluss
Als Christian und ich nach 20 Uhr gingen, weil zwei Stunden Fahrt, war der Ministerpräsident noch immer mitten im Geschehen. Er unterhielt sich mit den Gästen und machte Selfies. Trotz aller politischen Unterschiede fand ich das durchaus sympathisch.
Auch bei uns im ASPIDA Pflegecampus war er schon zu Gast. Damals allerdings nicht auf Wahlkampftour, sondern auf eine Einladung zu Sachgesprächen über die Pflege.
Mein Fazit vom Abend: Ehrenamt lebt nicht von großen Worten, sondern von Menschen, die einfach machen. Und davon gibt es in Sachsen offensichtlich ziemlich viele.
Übrigens das Konzert- und Ballhaus Tivoli ist seit 1902 die eine richtige Adresse für große und kleine Feste und Konzerte.
Seit ich 1998 das letzte mal hier gespielt habe hat sich offensichtlich nichts außer die Licht, und Tntechnik geändert, selbst barrierefrei war es schon ausgebaut.
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