Wieder einmal Glück mit dem Wetter
Unser Familienfest 2026 ist viel zu schnell vorbei. Auch diesmal blieb der Regenschirm dort, wo er hingehört – zu Hause.
Dieses Familienfest war allerdings anders als die ersten Veranstaltungen. Irgendwie hatte sich bei den Mitarbeitern wohl der Gedanke breitgemacht: „Das können wir auch selbst!“ Und tatsächlich – sie konnten es.
Da wurde das Pflegeheim zur Festmeile
Frau Müller und ihre Freundin übernahmen die alkoholfreie Getränkeversorgung. Unsere Küchenchefin und Ralf machten die „Café und Eiskonditorei Nordpol“ wieder auf.
Damit war schon einmal für Kaffee, Eis und andere wichtige Dinge des Lebens gesorgt. Schließlich kann ein ordentliches Familienfest ohne Eis eigentlich gar nicht funktionieren.
In der Einfahrt stand eine Hüpfburg und Steve hatte die „Höhle der Helden“ aufgebaut. Dort gab es jede Menge Lego. Die Kinder waren beschäftigt und die Erwachsenen konnten sich zumindest zeitweise davon überzeugen, dass Lego tatsächlich ein pädagogisch wertvolles Spielzeug ist – besonders, wenn man nicht selbst drauftritt.
Pizza direkt aus dem Ofen
Benny kümmerte sich um den Grill.
Christian und unser ehemaliger Haustechniker Markus hatten dagegen mit gleich zwei Pizzaöfen alle Hände voll zu tun. Die Pizzen wurden direkt vor Ort frisch gebacken.
Ich muss sagen: Das sah nicht nur gut aus, das roch auch entsprechend. Spätestens da war klar, dass niemand hungrig nach Hause gehen musste.
Für etwas Bewegung sorgte ein mobiler Basketballkorb vom Basketball Club Vogtland im Innenhof. Wer also nach Pizza, Eis und Grillwurst noch Energie hatte, konnte diese beim Basketball wieder loswerden.
Musik, Tanz und mein Laptop
Auf der Bühne spielte Christian Wenzel mit seinem „Red-Face-Project“. Neben der Bühne hatte ich meinen Laptop aufgebaut und wechselte mich mit dem Caller der „White Magpie Squaredancer“ ab.
Patrick (It´s cool Man) kümmerte sich um die Technik.
So wurde aus dem Parkplatz eine bunte Mischung aus Musik, Tanz, Gesprächen, Essen und Begegnungen. Genau das war eigentlich der wichtigste Punkt des ganzen Festes.
Ein Pflegeheim soll kein abgeschlossener Ort sein
Wir wollten mit dem Familienfest die Grenze zwischen Pflegeheim und Bevölkerung ein Stück weiter aufbrechen. Ich finde, das ist uns ganz gut gelungen. Unser Haus soll schließlich kein Ort sein, hinter dessen Eingangstür die Welt aufhört.
Herr Holzapfel zeichnete außerdem einige Mitarbeiter mit ´Pizza außer der Reihe´ aus, die beim Firmenlauf und bei anderen Aktionen immer wieder mit dabei sind.
Der obligatorische Sandstrand mit Vater und Sohn war auch da.
Fazit
Wenn ich auf den Tag zurückblicke, habe ich den Eindruck, dass dieses Familienfest sogar besser besucht war als das letzte.
Es musste nicht alles perfekt organisiert sein. Es musste einfach jemand anfangen. Und dann stellte sich heraus: Wir können das tatsächlich auch.
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