Trump gegen Windräder, Milliarden Dollar, damit sich niemand fürs Klima anstrengt

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Wenn Windräder plötzlich zur nationalen Bedrohung werden

In den USA passiert gerade etwas, das klingt wie eine Mischung aus Satire, Lobbytreffen und sehr schlechtem Energiesparratgeber.
Die Regierung von Donald Trump setzt ihren Feldzug gegen erneuerbare Energien fort und hat offenbar einen neuen Endgegner gefunden: Windräder.
Genauer gesagt über 160 geplante Windparks an Land.

Das United States Department of Defense verweigert laut der Financial Times bei vielen Projekten die Genehmigung. Begründung: nationale Sicherheit.
Schließlich könnten Windräder Radarsysteme stören. Und wir wissen ja alle, dass moderne Technik völlig überfordert ist, wenn sich irgendwo große rotierende Objekte bewegen.
Flugzeuge waren bisher offenbar unproblematisch.

Die betroffenen Windparks hätten zusammen rund 30 Gigawatt Strom geliefert. Das reicht für etwa 15 Millionen Haushalte.
Aber wer braucht sauberen Strom für Millionen Menschen, wenn man stattdessen auch einfach Probleme erfinden kann?

Fast eine Milliarde Dollar für den Rückwärtsgang

Besonders kreativ wird es auf dem Meer. Die US-Regierung zahlt Energieunternehmen inzwischen Geld dafür, Windprojekte einfach sein zu lassen. Bluepoint Wind erhält 765 Millionen Dollar, Golden State Wind bekommt 120 Millionen Dollar.

Zusammen fast 900 Millionen Dollar Steuergeld – nicht für neue Technologien, Stromnetze oder Innovationen. Nein, dafür, dass Windräder bitte gar nicht erst gebaut werden.

Auch TotalEnergies bekam bereits fast eine Milliarde Dollar zurück.
Der Konzern sollte eigentlich Offshore-Windparks vor North Carolina und New Jersey bauen.
Einer davon hätte rund eine Million Haushalte mit sauberem Strom versorgen können. Stattdessen fließt das Geld nun in neue Gasinfrastruktur. Klima? Später vielleicht. Oder nie.

Fossile Energie als Zukunft von gestern

US-Innenminister Doug Burgum erklärte, die Amerikaner müssten nicht länger für „teure und unzuverlässige Energie“ zahlen.
Das ist bemerkenswert, weil gleichzeitig Milliarden in fossile Projekte gepumpt werden, deren Preise regelmäßig schwanken wie ein koffeinhaltiger Hamster auf einem Trampolin.

Während Europa, China und viele andere Länder massiv in erneuerbare Energien investieren, scheint Washington gerade zu sagen: Zukunft ist schön und gut, aber habt ihr schon mal ein richtig altes Geschäftsmodell ausprobiert?

Die Welt dreht sich weiter – auch ohne Trumps Zustimmung

Ironischerweise lässt sich der Ausbau erneuerbarer Energien weltweit kaum stoppen. Solar- und Windenergie werden günstiger, sauberer und wichtiger.
Selbst wenn manche Regierungen lieber Milliarden ausgeben, um die Uhr zurückzudrehen.

Windräder bleiben also gefährlich – allerdings nur für fossile Geschäftsmodelle.

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Bild: KI Generiert

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