Es gibt echt viel Spannendes vom ASPIDA Pflegecampus Plauen zu berichten!
Heute besucht uns der MDR, um eine Sendung aufzuzeichnen, die nächsten Mittwoch um 20.15 Uhr läuft.
Gestern war auch die Freie Presse hier, hat ein paar coole Fotos gemacht, und in ihrem Artikel wird es um Teilzeitarbeit gehen.
Aber hauptsächlicht ist es ein politischer Artikel, der sich mit dem neuen Klimapapier der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) beschäftigt.
Mit ihrem neuen Klimapapier tritt die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) kräftig auf die Bremse – und zwar genau da, wo Deutschland eigentlich Gas geben müsste. Statt klar zu sagen: Ja, Klimaneutralität bis 2045 ist der Plan, wird an der Energiewende herumgenörgelt und mit großen Zahlen Angst gemacht.
Zur Erinnerung: Die DIHK spricht für 3,6 Millionen Unternehmen – alle Pflichtmitglieder. Da darf man erwarten, dass nicht die Interessen einer fossilen Restgruppe verteidigt werden, sondern die der Wirtschaft von morgen. Planungssicherheit entsteht schließlich nicht durch Rückzieher, sondern durch klare Ziele.
Die Kosten zum Klimapapier
Besonders schräg wird es bei den Kosten. Von 5,4 Billionen Euro für die Energiewende ist die Rede. Klingt dramatisch – verschweigt aber, dass laut eigenen DIHK-Zahlen 2 bis 2,3 Billionen Euro davon Energieimporte sind, die wir uns mit einer schnellen Energiewende sparen könnten. Übersetzt: Teuer ist nicht der Wandel, teuer ist das Festhalten am Alten.
Diese Botschaften landen dann prompt bei rechtspopulistischen Medien und Anti-Klima-Kanälen, die ohnehin gern Stimmung machen. Während fast alle demokratischen Parteien am Ziel der Klimaneutralität 2045 festhalten, würde die DIHK es am liebsten gleich mitsamt aller Zwischenziele entsorgen. Ergebnis: maximale Unsicherheit für Unternehmen, Kommunen und private Investitionen.
Natürlich darf auch die DIHK ihre Meinung haben. Aber als öffentlich-rechtliche Institution trägt sie Verantwortung. Wer alle Unternehmen vertreten soll, muss fair, faktenbasiert und zukunftsorientiert argumentieren – und nicht so, als wäre 1995 gerade erst vorbei.
Quellen:
Klimaziele Deutschland

