Was wollen wir uns für 2026 wünschen?

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Was wollen wir uns für 2026 wünschen?

Schwierig. Wirklich schwierig.
Denn der Klassiker „Herr, lass Hirn vom Himmel regnen“ scheidet leider aus – selbst für frischgebackene Agnostiker ist das inzwischen eher ein Fall für den Lieferengpass im Universum.

Dabei wäre Bedarf da. Dringend.
Zum Beispiel zur Erinnerung, dass die Regenbogenflagge schon seit 1913 als Symbol des Weltfriedens existiert – heute aber wahlweise als Ideologie, Bedrohung oder Wetterphänomen diskutiert wird. Fortschritt eben. Rückwärts, aber mit Anlauf.

Parallel dazu haben wir 5 von 7 planetare Belastungsgrenzen gerissen.
Nicht aus Versehen. Sondern konsequent. Mit Ausdauer. Und erstaunlicher Teamarbeit.
Andere Spezies würden das „Aussterben“ nennen – wir nennen es Wirtschaftswachstum.

Die Menschheit, dieses hochintelligente Projekt, schafft es also weiterhin,
den Planeten zu überhitzen
sich darüber zu streiten, ob das Thermometer ideologisch ist und dabei überzeugt zu bleiben, dass alles schon irgendwie gut geht

Und während Klima, Artenvielfalt und Zukunft langsam den Raum verlassen,steht irgendwo im Grundgesetz, Artikel 107, immerhin noch etwas Beruhigendes:

Die Vermögenssteuer.

Was also wünschen wir uns?
Vielleicht kein Hirnregen mehr – der würde vermutlich als Niederschlagslüge gelten.
Stattdessen etwas Bescheideneres:

Ein Minimum an Lernfähigkeit.

Oder wenigstens die Einsicht, dass Selbstabschaffung kein nachhaltiges Zukunftskonzept ist.

Aber gut. Wenn das auch zu viel verlangt ist, nehmen wir notfalls Popcorn.

Die Show läuft ja offenbar weiter

2 Antworten auf „Was wollen wir uns für 2026 wünschen?“

  1. Wie das mit den Wünschen eben so ist. Auch da legt man schon Bescheidenheit an den Tag und weiß doch nicht, ob sie in Erfüllung gehen. Auf jeden Fall wünsche ich Dir ein frohes und schönes Neues Jahr, Eberhard

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