Fahrradfahren – das war das große Thema und ich war natürlich mit dabei! Die Veranstaltung fand in #Kooperation zwischen dem ASPIDA Pflegecampus Plauen, dem Radkulturzentrum Vogtland e.V. sowie der Vogtländischen Initiative für Teilhabe und aktives Leben e.V. (kurz VITAL e.V.) statt.
Ein tolles gemeinsames Projekt, bei dem Menschen mit und ohne Einschränkungen zusammen auf Tour gingen.
Unsere Fahrt begann am Leuchtsmühlenweg, ganz im Westen der Stadt Plauen. Von dort aus machten wir uns auf die Radtour auf in Richtung Straßberg, immer entlang der idyllischen Elster.
Was diese Tour besonders machte, war nicht nur die wunderschöne Strecke, sondern auch die #Vielfalt an Fahrrädern: Es gab Spezialräder mit zwei, drei oder sogar vier Rädern – und unser #ASPIDA Chef war stilecht mit unserer Elektrorikscha unterwegs. Diese Vielfalt war wichtig, denn viele von uns haben unterschiedliche körperliche Voraussetzungen und Einschränkungen.
Die Strecke der Radtour führte durch eine grüne, lebendige Landschaft, die heute kaum noch erahnen lässt, wie es hier vor Jahrzehnten einmal aussah.
Ich selbst habe vor rund 40 Jahren auf der anderen Seite des Flusses, in der Zellwolle, einem damaligen Chemiebetrieb, gelernt. Damals war dieses Gebiet geprägt von Industrie und Asche. Ein riesiger Aschehaufen erstreckte sich vom Plauener Ortsausgangsschild bis nach Straßberg.
Überreste aus dem angrenzenden Kraftwerk, das von 1936 bis 1994 in Betrieb war. Vier große Kessel produzierten Tag und Nacht neue Asche. Heute ist davon kaum noch etwas zu sehen.
Das gesamte Gelände wurde aufwändig renaturiert. Nur ein sanfter, begrünter Hügel erinnert noch an die Vergangenheit. Darunter verbergen sich die geschredderten Überreste der alten Industrieanlagen – und natürlich erzählen die Chroniken davon.
Doch an diesem Tag ging es nicht um die Vergangenheit, sondern um Lebensfreude, Bewegung und Teilhabe.
Die Stimmung war ausgelassen, das Wetter spielte mit, und es war ein echtes Gemeinschaftserlebnis.
Besonders rührend war der Kommentar unserer lieben Conny, die voller Freude sagte:
„Ick freu mir so, dass ick wieder Fahrrad fahren kann!“
So wurde aus einem einfachen Fahrradausflug ein kleiner Meilenstein für mehr Inklusion und Lebensqualität im Alltag.
Danke an alle , die die Veranstaltung vorbereitet hatten.
#Teilhabe #Lebensfreude #Bewegung









