Wenn der Kalender plötzlich ein Eigenleben entwickelt – diese Woche war besonders herausfordernd
Manche Wochen fühlen sich an, als hätten sie heimlich mehr als sieben Tage bekommen – nur leider nicht mehr Stunden. Genau so war es diesmal.
Termine kamen aus allen Richtungen, Veranstaltungen überschnitten sich und gefühlt wollte jede Uhr beweisen, dass sie schneller laufen kann als sonst. Zwischen Fahrten, Vorbereitungen und spontanen Planänderungen blieb kaum Zeit zum Durchatmen.
Vermutlich wurde irgendwo heimlich die Geschwindigkeit des Lebens auf „doppeltes Tempo“ gestellt.
Diese Woche fühlte sich besonders an, da sie voller unerwarteter Ereignisse war. Eine Woche voller Herausforderungen und neuer Erfahrungen.
Geschichte erleben statt nur darüber lesen
Ein besonderes Erlebnis war der Ausflug der Schlaganfall-Selbsthilfegruppe Plauen ins Malzhaus.
Nach einem gemütlichen Start im Café ging es zur Ausstellung „Plauen im Zeitalter der Extreme“. Dort zeigte sich wieder einmal, dass Geschichte deutlich spannender wird, wenn Fotos anfangen, Geschichten zu erzählen.
Alte Bilder, Erinnerungen und bewegte Zeiten machten deutlich, wie viel eine Stadt erlebt hat. Manche Menschen verlieren dabei das Zeitgefühl.
Frank und ich haben das offenbar besonders ernst genommen und waren so vertieft, dass uns am Ende freundlich erklärt wurde, dass Feierabend sei.
Man könnte sagen: Wir wollten nur kurz Geschichte anschauen und wären beinahe selbst Teil davon geworden.
Es war eine interessante Woche, die es uns ermöglichte, die Vergangenheit in dieser Woche lebendig zu erleben.

Quartier 30
Jede dieser Wochen bringt neue Möglichkeiten und Begegnungen mit sich.
Am Freitag ging es mit den Doppel-Veranstaltungen los. Im “Quartier 30” begann um 15 Uhr die Abschlussveranstaltung des Projekts KopfHerzHand, ein Projekt des VITAL e.V.
Franziska, eine Mitarbeiterin des Vereins führte durch die Veranstaltung.
Es war die erste größere Veranstaltung seit dem Seminar zum Bundesteilhabegesetz am 9. März 2020. (Einen Tag später spielte Corona hier im Vogtland eine Rolle).

Falls Sie mit dem Rollstuhl vom ASPIDA Pflegecampus in Plauen zum Quartier 30 möchten, sollten Sie die Annenstraße meiden, insbesondere wenn Sie auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Die Straße ist unerwartet steil und kann für Rollstuhlfahrer herausfordernd sein. Bei meinem letzten Besuch dort erlebte ich eine schwierige Situation, als mein Rollstuhl sich kurz vor dem Gipfel des Hügels aufbäumte. Dank einiger zusätzlicher Mini-Räder an meinem Rollstuhl konnte ich einen Sturz vermeiden, aber es war dennoch ein beängstigender Moment. Daher ist es ratsam, einen längeren, aber sichereren Weg einzuplanen, auch wenn dieser etwa zehn Minuten mehr Zeit in Anspruch nimmt.
Darüber hinaus ist es wichtig zu beachten, dass der Weg zurück genauso problematisch sein kann. Über die Kuppe der Annenstraße hinaus gibt es nämlich eine Einfahrt, die nach links abschüssig ist und zu einer rutschigen Passage führen kann. Bei meiner Erfahrung endete dies damit, dass ich unkontrolliert auf die Straße rutschte. Um solche Risiken zu vermeiden, ist es empfehlenswert, die Route weitläufig zu umfahren und sicherzustellen, dass sowohl der Hin- als auch der Rückweg sicher für Rollstuhlf
Also Quartier 30, nach einer Stunde musste ich los.
Im ASPIDA Pflegecampus Plauen mehr als zwei Stunden “Musik machen zum Ende der Spargelzeit” anstand: Christian und Peter hatten schon die Tonanlage aufgebaut, sodass ich nur meinen Laptop anstöpseln musste und los ging es.
Christian stand in der Küche und es schmeckte so wie es aussah nämlich vorzüglich.
Die Woche endete mit einem Gefühl der Zufriedenheit und der Vorfreude auf die nächste Woche.

Am Sonntag war ich am Nachmittag mal bei meinen Leuten und um die Stunden nach 18 Uhr im Arboretum.Um diese Zeit gibt es im Sommer ein sehr schönes Licht.
In der kommenden Woche sind viele Pläne in der Pipeline, die es spannend machen.







Montag Vormittag gab es eine Menge Spaß als wir in einem Bassin, welcher im Hof aufgestellt war einem Ball hinterhergejagt. Da war es auch schön warm und mancher wurde schön nass.
Diese Woche war besonders unterhaltsam, da wir viele neue Aktivitäten ausprobierten.

Singen mit Peter und dem Ralf
Montagmittag war ich im Bad.
Am Nachmittag fuhr ich mit meiner Nachbarin Sabine zum Singen ins Arboretum. Dort waren etwa zwanzig Sangesfreudige um Peter, Ralf und Christian vertreten. Der Unterschied zum Quartier 30 war eben, dass fast nur Leute vom VITAL e.V. dabei waren. Eins der schönen Dinge war, dass auch Freund Heinrich, einer unserer Helfer mit Frau und Tochter dabei waren.
Die Woche war voller schöner Erinnerungen, die wir nie vergessen werden.





Noch das Abendpanorama aufgenommen von Nadine
Abschließend kann ich sagen, dass diese Woche eine der besten war.

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